Ein Leitfaden zum Finanzprognosemanagement für lokale Behörden
Finanzprognosen ermöglichen eine Diagnose und Analyse, um vollständig zu verstehen, woher wir kommen und wohin wir gehen.
Finanzprognosen: Die neue Herausforderung für die Kommunen
Die Finanzplanung für Kommunen und den öffentlichen Sektor im Allgemeinen stellt eine große Herausforderung dar. In den letzten zehn Jahren haben die öffentlichen Finanzen noch nie solche Umwälzungen erlebt: die Reform der Gewerbesteuer, die Kompetenzübertragung und jüngst die Reform des allgemeinen Betriebskostenzuschusses.
Ziel ist es, die aktuelle Situation zu analysieren und eine Finanzanalyse vorzulegen, um den Ausgangspunkt vollständig zu verstehen, bevor der zukünftige Weg bestimmt wird. Auf Grundlage dieser Analyse muss die Finanzkraft anhand verschiedener wirtschaftlicher Indikatoren bewertet werden: Sparquote, Schuldenabbauquote, ausstehende Schulden usw. Eine engmaschige Überwachung dieser Indikatoren, gefolgt von einem Benchmarking, ist notwendig, um die Position der lokalen Behörde im Vergleich zu anderen genau zu bestimmen.
Diagnose, Finanzanalyse, Szenarien, mehrjähriges Investitionsprogramm: Instrumente für ein effektives Finanzprognosemanagement
Finanzprognosen ermöglichen die Entwicklung und den Vergleich von Szenarien, um optimale Finanzierungslösungen für lokale Projekte zu finden. Kreditaufnahme und Steuern sind die beiden gängigsten Finanzierungsquellen. Bei der Kreditaufnahme erlaubt die Prognose die Berücksichtigung künftiger Rückzahlungen sowohl für laufende Ausgaben als auch für Investitionen und damit das Verständnis ihrer Auswirkungen auf den Haushalt. Prognosen sind ein wertvolles Instrument, um zu ermitteln, bis zu welcher Verschuldungshöhe die Kommune die damit verbundenen Kosten tragen kann. Im Bereich der Steuern sind ein angemessener Steuersatz, die Überwachung von Steuerbefreiungen und eine kohärente Steuerermäßigungspolitik wesentliche Voraussetzungen für eine effektive Prognose.
Im Hinblick auf Investitionen ist die Umsetzung eines mehrjährigen Investitionsprogramms (PPI) für die Prognoseerstellung von entscheidender Bedeutung. Eine gute Projektplanung und Kenntnisse über förderfähige Finanzierungsquellen beeinflussen die Entscheidungen der gewählten Vertreter. Das PPI muss in die Prognoseerstellung einbezogen werden, und in den verschiedenen Machbarkeitsszenarien unterbreiten die Finanzabteilungen ihren gewählten Vertretern die besten Lösungen.
Schließlich muss ein langfristiger Plan erstellt werden, dessen Prognosen sich auf einen Zeitraum von mindestens drei Jahren erstrecken. Eine ideale Laufzeit gibt es nicht, aber regelmäßige Kontrollen und jährliche Aktualisierungen ermöglichen der Kommunalverwaltung eine sorgenfreie Finanzplanung.
Finance Active Foresight: der Service für Finanzprognosemanagement
Um die finanzielle Entwicklung von Kommunen vorherzusehen, bietet Finance Active einen Finanzprognosedienst mit Unterstützung spezialisierter Berater an. Dies ermöglicht es Finanzentscheidern, wichtige Kennzahlen besser zu verstehen und eine Finanzstrategie zu entwickeln, die mit den Mandaten und Programmen der gewählten Amtsträger übereinstimmt.
Hauptansprechpartner

Baptiste Coquelin
Marketingmanager, öffentlicher Sektor
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